Die Ursache von Zyklusstörungen sind meistens natürliche hormonelle Veränderungen. Daher tritt ein verlängerter oder verkürzter Menstruationszyklus im Allgemeinen nach der ersten Regelblutung oder vor Beginn der Wechseljahre auf.

Zyklusstörungen in Form veränderter Zyklusintervalle können jedoch auch durch Stress und psychische Belastungen entstehen.

Eine verstärkte oder verlängerte Menstruationsblutung lässt sich häufig auf organische Krankheiten der Geschlechtsorgane zurückführen, wie etwa Myome, Polypen, Stauungszustände im kleinen Becken oder chronische Entzündungen.

Mit einer ausführlichen Zyklusanamnese und einer gynäkologischen Untersuchung, einer Ultraschalluntersuchung und ggf. mit einer Bestimmung von speziellen Laborwerten lässt sich in den meisten Fällen schnell eine Ursache finden und somit auch eine Lösung, den Zyklus wieder zu normalisieren.