Die Meningokokken-C-Erreger führen zu einer lebensgefährlichen Erkrankung der Haut, die das Gehirn und Rückenmark schützend umschließt (Hirnhautentzündung). Wenn die Krankheit ausbricht, ist das ein absoluter Notfall, der sehr schnell behandelt werden muss.

Betroffen sind vor allem junge Patientinnen zwischen 15 und 19 Jahren. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion (z.B. Niesen, Husten, Küssen...). Viele Jugendliche tragen die Erreger im Nasen-Rachen-Raum, ohne selbst daran zu erkranken; trotzdem können sie andere anstecken.

Empfohlen ist eine Impfung insbesondere bei Reisen in Länder mit hoher Meningitis-C-Ansteckungsrate wie Großbritannien, Spanien, Tschechien, Schweiz oder die BeNeLux-Staaten.

Der Meningokokken-C-Impfstoff ist gut verträglich und baut einen sicheren Schutz auf. Die Kosten für den Impfschutz übernimmt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr die Krankenkasse.